Einkaufsoptionen

Verstopfung bei Katzen

Wenn Ihre Katze nicht koten kann, also an Verstopfung leidet, ist dies sehr unangenehm und schmerzhaft. Glücklicherweise ist dieser Zustand größtenteils vermeidbar und in einem frühen Stadium oft auch mit Diätmaßnahmen behandelbar. Pharmacy4pets bietet eine breite Palette zur Unterstützung der Darmfunktion und des Stuhlgangs Ihrer Katze an.

Was ist Verstopfung?

Bei Verstopfung oder Obstipation ist der Kotabsatz schwierig: Ihre Katze kackt schwer, gar nicht oder seltener als normal. Oft ist die Darmentleerung schmerzhaft. Wenn der Kot zu lange im Darm verbleibt, trocknet er aus und wird härter, was das Kacken noch schwieriger und schmerzhafter macht.

Ursachen von Verstopfung bei Katzen

Es gibt verschiedene Gründe, die den Stuhlgang erschweren und Verstopfung verursachen können. Wir haben die wichtigsten Ursachen für Sie aufgelistet.

Widerwillen gegen das Koten

Wenn eine Katze nicht gerne auf das Katzenklo geht, beispielsweise weil es zu schmutzig ist, zu klein oder an einem belebten Ort steht, wird sie den Stuhlgang länger zurückhalten und es kann mit der Zeit zu Verstopfung kommen. Katzen urinieren und koten ungern im selben Kasten und die Grundregel ist, dass es immer genauso viele Kästen im Haus geben sollte wie die Anzahl der Katzen plus eins. Auch frühere unangenehme Erfahrungen auf dem Klo (Schmerzen, vertrieben von Kindern oder anderen Haustieren) können dazu führen, dass Ihre Katze die Toilette meidet. Wenn Ihre Katze normalerweise draußen kackt und jetzt wegen schlechtem Wetter oder weil Sie lange nicht zu Hause sind, nicht nach draußen kann, kann das ebenfalls ein Grund sein, den Stuhlgang lange aufzuhalten.

Schmerzen beim Koten

Ältere Katzen mit Arthrose haben oft Schwierigkeiten beim Koten, weil es einfach schmerzhaft ist, die richtige Haltung einzunehmen oder zu pressen. Auch Entzündungen, Tumore oder Polypen des Dickdarms oder Anus können Schmerzen beim Koten verursachen.

Eine Verengung des Dickdarms, Enddarms oder Anus

Bei Katzen mit schlecht geheilter Beckenfraktur oder Narbengewebe im Darm, aber auch bei Tumoren oder anderen raumfordernden Prozessen wie Haarballen oder verschluckten Fremdkörpern, kann eine Verstopfung auftreten.

Austrocknung

Wenn eine Katze zu wenig trinkt, wird Flüssigkeit aus dem Stuhl im Darm entzogen und der Stuhl trocknet ein. Bei Krankheiten, bei denen der Urin nicht gut konzentriert wird und Katzen daher sehr viel urinieren, wie zum Beispiel bei chronischer Nierenkrankheit, geschieht dies ebenfalls: Eine Katze mit schlecht funktionierenden Nieren trinkt zwar meist viel, aber oft nicht genug, um die große Menge Urin zu kompensieren. Verstopfung ist daher bei älteren Katzen mit Nierenerkrankung häufig zu sehen.

Megakolon

Bei einem Megakolon sind die Muskeln des Dickdarms erschlafft und ausgedehnt. Dadurch kann der Dickdarm nicht mehr gut kontrahieren, wodurch der Stuhl sehr lange im Darm verbleibt und durch die Ausdehnung des Darms auch sehr groß werden kann (mega=groß, colon=Dickdarm). Diese Erkrankung kann die Folge einer langanhaltenden Verstopfung sein, aber auch spontan auftreten und damit gerade die Ursache einer Verstopfung sein.

Andere Erkrankungen

Bei einer Katze mit einer zu schnell arbeitenden Schilddrüse, neurologischen Schäden nach zum Beispiel einem Unfall, mit Abweichungen im Salzgehalt des Blutes oder bei einem Hernia perinealis (Erschlaffung und Bruch der Beckenbodenmuskeln) kann ebenfalls Verstopfung auftreten. Sehr junge Kätzchen können Verstopfung bekommen, wenn die Entleerung nicht durch Lecken oder Reiben des Bauches und Anus stimuliert wird.

Symptome von Verstopfung

Das Hauptmerkmal der Verstopfung ist natürlich weniger, kein oder schweres Koten. Was Sie an Ihrer Katze beobachten können:

  • Viel Pressen.
  • Öfter zur Toilette gehen.
  • Schmerzäußerungen (Knurren, Miauen, Fauchen) auf der Toilette.
  • Vielfaches Lecken am Hinterleib.
  • Sehr kleine harte Kot oder gerade abnorm groß Kot, manchmal sogar Durchfall.
  • Neben der Toilette koten.
  • Erbrechen.
  • Weniger oder gar nicht fressen.

NB: Die oben genannten Symptome können auch bei Blasenentzündung oder sogar einer Verstopfung der Harnröhre beim Kater durch zum Beispiel Blasengries auftreten. Eine Verstopfung der Harnröhre ist lebensbedrohlich und wird oft mit Verstopfung verwechselt. Überprüfen Sie also immer, ob Ihr Kater uriniert, wenn er die oben genannten Symptome zeigt.

Die Behandlung von Verstopfung bei Ihrer Katze

Bei der Behandlung einer Verstopfung ist es wichtig, die Ursache zu beseitigen und den unangenehmen Zustand Ihrer Katze zu lindern. Was Sie selbst tun können, um (beginnende) Verstopfung bei Ihrer Katze zu behandeln oder zu verhindern:

  • Sorgen Sie für genügend frisches Trinkwasser oder besorgen Sie sich einen Trinkbrunnen
  • Sorgen Sie für ballaststoffreiche Ernährung (Frischfleisch enthält oft wenig Ballaststoffe) oder fügen Sie extra Ballaststoffe, wie Psylliumfasern in Iso-Gel hinzu
  • Verhindern Sie Haarballen mit einer Anti-Haarballen-Paste wie Kat-a-Lax.
  • Bei milden Symptomen von beginnender Verstopfung kann Abführen helfen, zum Beispiel mit Laxulon.
  • Sorgen Sie für ausreichend Katzentoiletten, halten Sie diese täglich sauber und stellen Sie sie an einen ruhigen Ort.
  • Finden Sie heraus, welche Art von Katzenstreu Ihre Katze bevorzugt.
  • Helfen Sie, die Qualität des Stuhls mit Probiotika gut zu halten.
  • Kontaktieren Sie bei deutlichen Symptomen von Verstopfung Ihren Tierarzt.

Bei schwerer oder länger anhaltender Verstopfung ist es oft notwendig, dass der Tierarzt den Stau löst. Dieser wird dann unter Sedierung eine Flüssigkeit mit einem Gleitmittel in den Dickdarm einführen und den Stuhl durch den Bauch mit der Hand verkleinern, um anschließend den zerkleinerten und eingeweichten Stuhl über den Anus zu entfernen. Häufig erhält eine Katze mit Verstopfung eine Flüssigkeitsinfusion, um Austrocknung zu verhindern, Schmerzmittel und ein Abführmittel. Zudem wird meistens eine Diätberatung gegeben. Abhängig von der Ursache kann eine zusätzliche Behandlung empfohlen werden. Bei einem Megakolon und einer Hernia perinealis ist normalerweise eine Operation empfohlen.

Die Prognose einer Verstopfung bei der Katze ist glücklicherweise meist gut. Allerdings sind diätetische Maßnahmen wie zusätzliche Ballaststoffe und eine Anpassung der Umgebung der Katze oft notwendig, um eine Wiederkehr des Problems zu verhindern. Pharmacy4pets hilft Ihnen gerne, den Stuhl Ihrer Katze so gut wie möglich zu halten. Wenn Sie eine Frage zu unseren Produkten oder zu Verstopfung bei der Katze haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.